26. Juni 2017
  • EUREX-Vortrag

    Termin    26. Juni 2017 @ 18:30 - 20:00
    Ort     TU Dresden, Hörsaalzentrum, Raum E03

30. Juni 2017
  • Schampus auf dem Campus

    Termin    30. Juni 2017 @ 16:00 - 21:30
    Ort     HSZ, Wiese

3. Juli 2017
  • 10. Montagstreff

    Termin    3. Juli 2017 @ 18:30 - 20:00
    Ort     TU Dresden, Hörsaalzentrum, Raum E03

Neuigkeiten


Newsletter

Airbnb & Ex-FBI-Chef sagt über Trump aus

Airbnb, wann kommt der IPO?

Wer Urlaub in einer fremden Stadt macht und keine Lust auf Hotel hat, der stößt schnell auf Airbnb. Es handelt sich um eine Plattform, auf der private Wohnungen und Zimmer zur kurzfristigen Vermietung für Fremde angeboten werden. Laut eigenen Angaben buchten bereits über 160 Mio. Gäste über die Plattform eine Unterkunft. Das Startup wird momentan mit um die 30 Mrd. USD bewertet. Die Bewertung wird vor allem durch die hohe Loyalität der 3 Mio. „Hosts“, die ihre Wohnung zur Verfügung stellen, gerechtfertigt.
Mit einer so hohen Bewertung stellt sich die Frage, ob und wann das Unternehmen einen Gang an die Börse anstrebt. Dass vor einiger Zeit Laurence Toni ehemals von Blackstone als CFO abgeworben wurde, könnte darauf hindeuten, dass ein IPO vorbereitet wird. Die Firma hat Gerüchte dahingehend bisher immer bestritten. Generell wagen immer weniger Unternehmen den Börsengang. Vor 20 Jahren waren in den USA etwa doppelt so viele Unternehmen an der Börse gelistet, wie das heute der Fall ist!¹ Über die Gründe, wie z.B. Private Equity, wurde bereits in einem unserer Newsletter im letzten Jahr berichtet. Einen interessanten Artikel zu diesem Trend kann man im Economist (28th May) lesen.Airbnb
Airbnb entwickelt sich in drei Bereichen weiter. Erstens wird versucht, weg vom reinen Verkauf von Übernachtungen, hin zum Verkauf gesamter Erlebnispakete zu kommen. Die Gründer hatten alle drei keinen Branchenbezug zum Gastgewerbe und so werden nun auch Aktivitäten auf der Plattform angeboten. Der zweite Bereich ist das Geschäft mit Dienstreisen. In Amerika machen ein Drittel der Reisekosten Geschäftsreisen aus. Bei Airbnb liegen die Einnahmen hier nur bei 10%. Ein neues Feature BTR („Business Travel Ready“) richtet sich nun speziell an Dienstreisende und garantiert u.a. W-Lan und 24h-Check-in.² Der letzte Bereich liegt in der Vermittlung von Flügen. Bisher gab es noch keine Veröffentlichungen dazu. Da es hier einen starken Wettbewerb gibt, dürfte es aber schwer werden, hier hohe Erlöse zu erzielen.

weiterlesen…

Newsletter

Trumps erste Auslandsreise als US-Präsident & G7-Gipfel auf Sizilien

Trumps erste Auslandsreise als US-Präsident

In der vergangenen Woche richtete sich das weltweite Hauptaugenmerk auf die erste Auslandsreise des US-amerikanischen Staatsoberhauptes Donald Trump in den Nahen Osten und nach Europa. Der Präsident besuchte mehrere Länder innerhalb von neun Tagen, wobei sein Auftreten allerorts deutliche Spuren hinterließ.USA Flagge
Trump vertrat die USA bei Besuchen im saudischen Königshaus, wo es zum Abschluss milliardenschwerer Rüstungsdeals kam, weiterhin besuchte er Israel und den Vatikan in Rom. Beim NATO-Gipfel, der am Donnerstag in Brüssel tagte, äußerte der Präsident scharfe Kritik in Richtung des deutschen Automobilsektors. Trump kritisierte in erster Linie den deutschen Handelsbilanzüberschuss und bezeichnete die deutschen Autohersteller wortwörtlich als „sehr schlecht“. Weiterhin drohte er mit einer Einschränkung des deutschen Automobilexports in die USA. Trumps Bedenken ergeben sich aus den weitaus höheren Exportquoten deutscher Automobile und -teile in die USA, als umgekehrt. Innerhalb der Branche genießen deutsche Hersteller weltweit einen sehr guten Ruf bezüglich ihrer Produktqualität. Es ist anzunehmen, dass hinter der harschen Kritik die Sorge steht, dass durch Ungleichgewichte neue Wirtschaftskrisen ausgelöst werden könnten. In der Tat weisen die USA seit längerem regelmäßige Handelsbilanzdefizite auf, der deutsche Exportüberschuss in die USA lag im vergangenen Jahr bei 49 Milliarden Euro, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Freitag mitteilte. Nach Daten des deutschen Branchenverbandes VDA verkauften die deutschen Autobauer Mercedes, BMW und VW in den USA 2016 insgesamt 1,33 Millionen Fahrzeuge, was einem US-amerikanischen Marktanteil von etwas mehr als sieben Prozent entspricht.
Die Ursache für Trumps Bedenken ist allerdings weniger bei deutschen, sondern vielmehr bei amerikanischen Automobilherstellern zu suchen. Die Nachfrage nach deutschen Automarken ist nach wie vor groß, aufgrund von Qualitäts-, Preis- oder Imagegründen. Mit seiner anvisierten protektionistischen Politik und einer Einschränkung des Welthandels wird Donald Trump nach Ansicht der deutschen Exportwirtschaft jedoch langfristig scheitern.

weiterlesen…

Newsletter

Solarworld meldet Insolvenz an & die Inflation im April

Solarworld meldet Insolvenz an

Am Mittwoch, den 10.05.2solar panel017, meldete der Solarmodulhersteller Solarworld Insolvenz an. Das Unternehmen hatte zunehmend mit einem schwereren Marktumfeld, sowie Preiserosionen zu kämpfen. Der Umsatz ging demnach laut dem letzten Geschäftsbericht für das erste Quartal 2017 von 213 Mio. € (1.Q. 2016) auf 186 Mio. € zurück. Nun liegt die Verantwortung des Unternehmens beim vom Amtsgericht bestellten Insolvenzverwalter Horst Piepenburg. Laut ihm sollen neben dem aufrechtzuerhaltenden Geschäftsbetrieb auch die Gehälter der Mitarbeiter für die nächsten drei Monate sichergestellt werden. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Freiberg rund 1260 Beschäftigte und 33 Auszubildende.1 Der Aktienkurs fiel zeitweise auf ein Tief von 0,52 Euro je Aktie.

 

Inflation erreicht im April Zielwert von 2%

Im letzten Monat erreichte die Teuerungsrate in Deutschland knapp die 2 % Schwelle.2,3 Die Entwicklung der Inflation im letzten Monat wurde maßgeblich von den Energiepreisen bestimmt. Aus deutscher Sicht wäre es für eine Zinserhöhung mehr als Zeit. Zwischen dem seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsumfeld und der zunehmenden Inflation stecken die Anleger immer stärker in der Klemme. Das Niedrigzinsumfeld erschwert nicht nur den Privatanlegern die Anlageentscheidung, sondern auch den Versicherern und Pensionskassen, welche auf Zinspapiere angewiesen sind.

weiterlesen…

Newsletter

Wahlergebnisse in Frankreich & Arbeitslosenzahlen in den USA

Macron wird neuer Präsident Frankreichs

Heute fand in Frankreich mit der Stichwahl zwischen dem sozialliberalen Emmanuel Macron und der rechtsextremen Marine Le Pen die elfte Präsidentschaftswahl des Landes statt. Laut ersten Hochrechnungen gewinnt der pro-europäische Macron mit mehr als 65%. Dies ist ein starkes Signal für die EU und ein weltoffenes Frankreich. Kurz vor den Wahlen kam es zu einem schweren Hackerangriff auf das Wahlkampfteam von Macron. Hierbei wurden private Dokumente wie Emails, Verträge und Schriften entwendet und später zusammen mit gefälschFrankreichten Dokumenten ins Netz gestellt. Man geht davon aus, dass der Wahlkampf destabilisiert und mit Fehlinformationen überflutet werden sollte. Ein ähnlicher Fall trat zur Präsidentschaftswahl in den USA auf. Dort hatten Wikileaks-Veröffentlichungen der führenden Favoritin Hilary Clinton für Aufsehen und am Ende für einen überraschenden Wahlausgang für Donald Trump gesorgt.

Was bedeuten die Wahlen für die Märkte?
Macrons Sieg könnte die Märkte beflügeln. Dieses Phänomen haben wir besonders am Ende der letzten Handelswoche gesehen. Die Märkte wurden durch die pro europäischen Signale zu neuen Höchstständen getrieben, denn Frankreich ist das zweitgrößte Exportland für Deutschland nach den USA und weit vor Großbritannien.1,2,3

Trump liefert – Arbeitslosenquote fällt

Die NON-FARM PAYROLLS sind für viele Anleger und Trader ein wichtiger Termin. Hierbei werden die Arbeitslosenzahlen aus den USA veröffentlicht. Die am Freitag veröffentlichten Zahlen dürften die Anleger durchaus positiv gestimmt haben. Die USA vermeldeten den niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit seit 10 Jahren. Die Quote fiel im Vergleich zum Vormonat März um 0,1 Prozent auf 4,4 Prozent. Zudem wurden rund 211.000 neue Jobs geschaffen.4 Die meisten Arbeitsplätze konnten in den Bereichen Gesundheitspflege, Krankenhäuser sowie in der Hotel- und Freizeitbranche geschaffen werden. Diese positiven Nachrichten übertrugen sich direkt auf die Märkte, welche vergangene Woche nur die Richtung nach oben kannten.

weiterlesen…