23. Mai 2017
  • Börsenführerschein Prüfung

    Termin    23. Mai 2017 @ 16:40 - 18:40
    Ort     POT/81/H

29. Mai 2017
  • 6. Montagstreff

    Termin    29. Mai 2017 @ 18:00 - 20:00
    Ort     TU Dresden, Hörsaalzentrum, Raum E03

12. Juni 2017
  • 7. Montagstreff

    Termin    12. Juni 2017 @ 18:30 - 20:30
    Ort     TU Dresden, Hörsaalzentrum, Raum E03

Vortrag über Wertpapier-Strategien

Aktienhandel mit gleitenden Durchschnitten - was verbirgt sich hinter dieser Strategie?
Unser Referent Markus Clauß, ein interessierter Anleger, der sich wöchentlich intensiv mit den Wertpapiermärkten auseinandersetzt, gibt uns einen kleinen Einblick in die Strategie anhand von Aktien-Beispielen im DAX. Außerdem geht er auf ein einfaches Handelssystem ein, bei dem die gleitenden Durchschnitte in Kombination mit weiteren Indikatoren und Auswahlverfahren genutzt werden.

WANN? 15. Mai; 18:30 bis 20:00 Uhr
WO? HSZ/ E03

Neuigkeiten


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Solarworld meldet Insolvenz an & die Inflation im April

Solarworld meldet Insolvenz an

Am Mittwoch, den 10.05.2solar panel017, meldete der Solarmodulhersteller Solarworld Insolvenz an. Das Unternehmen hatte zunehmend mit einem schwereren Marktumfeld, sowie Preiserosionen zu kämpfen. Der Umsatz ging demnach laut dem letzten Geschäftsbericht für das erste Quartal 2017 von 213 Mio. € (1.Q. 2016) auf 186 Mio. € zurück. Nun liegt die Verantwortung des Unternehmens beim vom Amtsgericht bestellten Insolvenzverwalter Horst Piepenburg. Laut ihm sollen neben dem aufrechtzuerhaltenden Geschäftsbetrieb auch die Gehälter der Mitarbeiter für die nächsten drei Monate sichergestellt werden. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Freiberg rund 1260 Beschäftigte und 33 Auszubildende.1 Der Aktienkurs fiel zeitweise auf ein Tief von 0,52 Euro je Aktie.

 

Inflation erreicht im April Zielwert von 2%

Im letzten Monat erreichte die Teuerungsrate in Deutschland knapp die 2 % Schwelle.2,3 Die Entwicklung der Inflation im letzten Monat wurde maßgeblich von den Energiepreisen bestimmt. Aus deutscher Sicht wäre es für eine Zinserhöhung mehr als Zeit. Zwischen dem seit Jahren anhaltenden Niedrigzinsumfeld und der zunehmenden Inflation stecken die Anleger immer stärker in der Klemme. Das Niedrigzinsumfeld erschwert nicht nur den Privatanlegern die Anlageentscheidung, sondern auch den Versicherern und Pensionskassen, welche auf Zinspapiere angewiesen sind.

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Wahlergebnisse in Frankreich & Arbeitslosenzahlen in den USA

Macron wird neuer Präsident Frankreichs

Heute fand in Frankreich mit der Stichwahl zwischen dem sozialliberalen Emmanuel Macron und der rechtsextremen Marine Le Pen die elfte Präsidentschaftswahl des Landes statt. Laut ersten Hochrechnungen gewinnt der pro-europäische Macron mit mehr als 65%. Dies ist ein starkes Signal für die EU und ein weltoffenes Frankreich. Kurz vor den Wahlen kam es zu einem schweren Hackerangriff auf das Wahlkampfteam von Macron. Hierbei wurden private Dokumente wie Emails, Verträge und Schriften entwendet und später zusammen mit gefälschFrankreichten Dokumenten ins Netz gestellt. Man geht davon aus, dass der Wahlkampf destabilisiert und mit Fehlinformationen überflutet werden sollte. Ein ähnlicher Fall trat zur Präsidentschaftswahl in den USA auf. Dort hatten Wikileaks-Veröffentlichungen der führenden Favoritin Hilary Clinton für Aufsehen und am Ende für einen überraschenden Wahlausgang für Donald Trump gesorgt.

Was bedeuten die Wahlen für die Märkte?
Macrons Sieg könnte die Märkte beflügeln. Dieses Phänomen haben wir besonders am Ende der letzten Handelswoche gesehen. Die Märkte wurden durch die pro europäischen Signale zu neuen Höchstständen getrieben, denn Frankreich ist das zweitgrößte Exportland für Deutschland nach den USA und weit vor Großbritannien.1,2,3

Trump liefert – Arbeitslosenquote fällt

Die NON-FARM PAYROLLS sind für viele Anleger und Trader ein wichtiger Termin. Hierbei werden die Arbeitslosenzahlen aus den USA veröffentlicht. Die am Freitag veröffentlichten Zahlen dürften die Anleger durchaus positiv gestimmt haben. Die USA vermeldeten den niedrigsten Stand der Arbeitslosigkeit seit 10 Jahren. Die Quote fiel im Vergleich zum Vormonat März um 0,1 Prozent auf 4,4 Prozent. Zudem wurden rund 211.000 neue Jobs geschaffen.4 Die meisten Arbeitsplätze konnten in den Bereichen Gesundheitspflege, Krankenhäuser sowie in der Hotel- und Freizeitbranche geschaffen werden. Diese positiven Nachrichten übertrugen sich direkt auf die Märkte, welche vergangene Woche nur die Richtung nach oben kannten.

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Wahlen in Frankreich und Brexit-Gipfel in Brüssel

Wahlen in Frankreich

Am 23. April sowie am 7. Mai findet die Präsidentschaftswahl in Frankreich statt. Im ersten Wahlgang am letzten Sonntag konnten der unabhängige und Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und die Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, in die Stichwahl ziehen. Macron erhält 23,75 % aller Stimmen, Le Pen kommt auf 21,53 %, dahinter folgen der konservative Francois Fillon mit 19,91 % und der Linkspolitiker Jean-Luc Melenchon mit 19,64 %.1Paris
Der Markt reagierte erleichtert mit einem DAX-Rekordhoch auf diesen ersten Wahlgang, da es nicht zu einer Stichwahl zwischen den Euro-Gegnern Le Pen und Melenchon kam. Besonders die Aktien deutscher, französischer und italienischer Banken profitierten vom Wahlausgang. Dazu zählen die Commerzbank sowie BNP Paribas, die am Montag beide jeweils um über 8 % zulegten, die Deutsche Bank mit knapp 8 % und die italienische Unicredit, die sogar 11 % gewann.2
Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Euphorie der letzten Woche weiterhin begründet bleibt und Macron wieder vor Le Pen in der Stichwahl als Sieger hervorgeht. Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Odoxa zufolge bleibt Macron zwar klarer Favorit, büßt aber 4 Prozentpunkte gegenüber vergangenem Sonntag ein und kommt auf 59 Prozent. Le Pens Umfragewerte legen 4 Prozentpunkte zu und pendeln sich bei 41 % ein. Auch in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts Harris Interactive wird der Vorsprung Macrons kleiner. Besonders spannend wird die Entscheidung derjenigen sein, die letzten Sonntag Melenchon gewählt haben. Odoxa zufolge wollen 40 % dieser Wähler Macron ihre Stimme geben, 60 % demnach Le Pen.3

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Vermuteter Hintergrund des Anschlags auf den BVB Bus & Fiskus spart Milliarden Euro

BVB Attentäter wollte durch Put-Optionen reich werden

Der mutmaßliche BVB Attentäter wurde vermutlich durch seine Spuren an der Börse enttarnt. Das Ziel des Anschlags war es, einen möglichst großen Schaden am Kader der BVB Mannschaft anzurichten. Dabei nahm der Täter den möglichen Tod einiger Spieler in Kauf, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Durch die Nachricht verletzter oder gar toter Spieler hätte die BVB Aktie vermutlich einen enormen Kursverlust erlitten.
Der mutmaßliche Täter kaufte 15.000 Put-Optionsscheine über den Internetzugang des Hotels, in dem auch die BVB Mannschaft untergebracht war. Es wurden insgesamt sogar 60.000 StüFußballck an der Frankfurter Börse zu diesem Zeitpunkt erworben. Diese hohe Anzahl war recht auffällig, da normalerweise so ein Handel über die für Privatanleger spezialisierte Handelsplattform Euwax abgeschlossen wird. Die zugrunde liegenden Optionsscheine wiesen einen sehr hohen Spread auf und waren zum Kaufzeitpunkt „out of the money“. Daraus konnte man schließen, dass jemand einen sehr hohen Kursverlust vermutet hatte oder noch nicht so betagt mit Put-Optionsscheinen war. Diese Aktion war insofern ungewöhnlich, da die BVB Aktie erstens nicht sehr oft gehandelt wird und zweitens kein wichtiger Termin für die Geschäftszahlen anstand.
Die Kaufsumme von 60.000 Scheinen betrug recht genau 5000 Euro. Der theoretische maximale Gewinn liegt dadurch bei 276.000 Euro. An der Börse hat sich die BVB Aktie bereits wieder erholt.1

 

Durch Niedrigzinsen spart der Fiskus fast 150 Milliarden Euro

In den letzten 9 Jahren sparte die Bundesregierung durch die niedrigen Zinsen insgesamt 145,7 Milliarden Euro. Der Finanzminister musste im letzten Jahr 24 Milliarden Euro weniger ausgeben, als es die ursprüngliche Planung vorgesehen hatte. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung für die Partei „Die Grünen“ hervor.
Durch den Leitzins der EZB, welcher aktuell 0 Prozent beträgt, haben sich die Renditen der Bundesanleihen ebenfalls deutlich verschlechtert. Eine zehnjährige Bundesanleihe hat nur noch eine Rendite von 0,24 Prozent.weiterlesen…