Kommende Termine

07.-09.2018

Prüfungszeit/Sommerpause

Zeit: Juli - September 2018

Ort: Dresden

Wir wünschen allen Mitgliedern einen erholsamen Sommer!

Aktuelles

Eine weitere Prüfungszeit beginnt und die IGB geht in die Sommerpause.

 Wir wünschen allen Studenten eine erfolgreiche Prüfungszeit und allen Mitgliedern einen schönen Sommer.

Weiter geht es dann im neuen Semester im Oktober 2018. Wir freuen uns darauf alle erholt wiederzusehen.

Neuigkeiten

Hauptversammlung Wacker Chemie AG

Am Mittwoch, dem 09.05.2018, fand in München die Aktionärs-Hauptversammlung der Wacker Chemie AG statt. Aufgrund einer Einladung von Mandy Mellen, ehemaliges IGB Vorstandsmitglied und gegenwärtig Marketing Communication Manager bei der Wacker Chemie AG, erhielten ein paar von uns die Möglichkeit an dieser Versammlung teilzunehmen.
Wacker Chemie AG ist ein 1914 gegründeter, global agierender Chemiekonzern mit Hauptsitz in München, dessen Gründerfamilie immer noch im Unternehmen aktiv ist. Peter-Alexander Wacker, der Urenkel des Gründers Alexander Wacker, ist aktuell Aufsichtsratsvorsitzender.
Über mehrere Generationen von der Familie kontrolliert, betreibt der Konzern 23 Produktionsstätten in Europa, Asien und Amerika. Von Nachhaltigkeit geprägt und auf Umweltschutz ausgelegt, fokussiert sich Wacker sowohl auf Innovationen in Prozessen als auch bei Produkten. Mit den vier Grundsäulen Silicones, Polymers, Biosolutions und Polysilicon wird ein breites Spektrum geboten, in welches wir einen Einblick erhielten.Continue reading

Italiens Wahl und Atomabkommen

Piove Governo Ladro

Selbst am Regen seien die Politiker Schuld. So lautet ein verbreitetes Sprichwort hier in Italien. Und damit lässt sich wohl auch ganz gut das Wahlergebnis vom März zusammenfassen: Die Regierungsparteien wurden abgestraft und zwei recht junge Parteien konnten stark zulegen. Die Lega Nord konnte vor allem im Norden mit weitreichender Kritik an der Flüchtlingspolitik und der Forderung nach einer „Flat-Tax“ von 15% punkten und die M5S gewann im strukturschwächeren Süden des Landes mit dem Versprechen von mehr Investitionen und einer Art Grundeinkommen. Nachdem Berlusconi, Bündnispartner der Lega Nord, angekündigt hat, eine Koalition der beiden Parteien zu dulden, wurde in den letzten Wochen versucht, diese eher konträren Forderungen zu vereinen.¹
Italien steht vor strukturellen Problemen und dem Dilemma zwischen dringend erforderlichen Investitionen und andererseits einer Staatsverschuldung von 130% des BIP und einer EU, die auf Austerität pocht. Steigende Zinsen werden die versprochenen Erleichterungen und Sozialprogramme zusätzlich erschweren. Gerade hier dürfte sich in den nächsten Jahren die Zukunft der Europäischen Gemeinschaft zeigen. Der Norden Europas wird versuchen, die neue Regierung zur Sparsamkeit zu bewegen, aber diese wurde genau dafür gewählt, sich dem zu widersetzen. Die Wut auf die alten Politiker ist groß und droht auf die EU umzuschwenken.² Wie wäre die Stimmung in Deutschland, wenn in NRW 60% Jugendarbeitslosigkeit herrschen würde, wie es in hier in manchen Regionen der Fall ist?
Deutschland kann sich als einer der Profiteure der aktuellen Situation ansehen, denn viele Italiener (vor allem gut ausgebildete) stimmen mit den Füßen ab und wandern aus. Zudem lohnt sich ein Blick über den Tellerrand hinaus: Rechnet man die sogenannte implizite Verschuldung (zukünftige Defizite und ungedeckte Pensionskosten) mit ein, steht Italien aufgrund vergangener Rentenreformen besser da als Deutschland.³

 

Trump steigt aus Iran-Abkommen aus

Am Dienstag kündigte Präsident Trump an, dass sich die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückziehen werden. Die Aktienmärkte in Deutschland und den USA reagierten kaum auf die Meldung, da der Ausstieg bereits vorher erwartet worden war. Offen bleibt, wie es nun weiter geht. Die USA werden wohl vorerst die einzigen sein, die Sanktionen gegenüber dem Iran aufbauen. Für deutsche Unternehmen, die im Iran und auch in den USA Geschäfte machen, wird es trotzdem Konsequenzen haben. Sogenannte sekundäre Sanktionen führen dazu, dass die USA ausländische Unternehmen, die sich nicht an die Sanktionen halten, auf dem Heimatmarkt bestrafen können.⁴

¹ https://www.tagesschau.de/ausland/italien-regierungsbildung-105.html
² http://www.dw.com/de/italien-wirtschaft-ohne-regierung/a-43717593
³ https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen/2017/Ergebnisse_kurz_Ehrbare_Staaten_2017_12_12.pdf
⁴ http://www.sueddeutsche.de/politik/europa-und-das-iran-abkommen-vereint-im-zorn-auf-trump-1.3975445

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Hauptversammlung von Berkshire Hathaway & Gerüchte um Amazons Einsteig ins Bankgeschäft

Hauptversammlung von Berkshire Hathaway

Gestern am 05. Mai fand das Aktionärstreffen der Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway in Omaha (Nebraska) statt. Über den Besucherrekord von 42.000 Anteilseignern war sicherlich auch der Chef von Berkshire, Warren Buffett, erfreut.
Auf der Hauptversammlung wurde bekannt, dass die Holding im ersten Quartal 2018 einen Nettoverlust von 1,14 Milliarden Dollar gemacht hat. Dies war der erste Verlust seit 2009. Buffett macht dafür neue Bilanzierungsregeln verantwortlich, die den Gewinn verzerren. So wurde das Minus damit erklärt, dass Berkshire Aktienportfolios zu aktuellen Kursen bewerten und in den Quartalsergebnissen verbuchen muss. Derzeit hält der Konzern Aktien im Wert von rund 170 Milliarden Dollar, darunter auch Apple-Aktien.1 Nachdem Apple seine Quartalszahlen, die über den Erwartungen der Analysten lagen, veröffentlicht hatte, kaufte die Holdinggesellschaft laut CNBC weitere 75 Millionen Apple-Aktien. Damit hält Berkshire Hathaway nun circa 240 Millionen Aktien und ist drittgrößter Investor von Apple.2,3 Kryptowährungen stehen Buffett und Munger, der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende, weiterhin kritisch gegenüber und erläuterten auf dem Aktionärstreffen, dass sie keinen Nutzen hinter diesen Währungen sehen.1

 

Gerüchte um Amazons Einstieg ins Bankgeschäft

Die Gerüchte um Amazons Einstieg in das Bankgeschäft halten sich hartnäckig. Vorteil vom Konzern ist, dass es sowohl die Daten als auch die Beziehung zum Kunden hat, um erfolgreich bei Verbraucherzahlungen und Krediten zu sein. Viele Nutzer haben bereits Kontodaten bei Amazon hinterlegt oder besitzen eine Amazon-Kreditkarte. Daher ist der nächste Schritt ein Amazon-Konto zu haben nicht sehr abwegig. Deutschlands Banken können sich allerdings mit dem Datenschutz gegen Amazon behaupten. Schätzungsweise würde ein Amazonkonto zunächst nur für Amazonzahlungen und erst nach und nach für sonstige Einkäufe genutzt werden.4 In Indien und Mexiko bietet Amazon bereits Finanzdienstleistungen an. So können Kunden in Indien mithilfe des Amazons Cash-Pickup-Service Geld auf ihr digitales Konto laden. Weiterhin hat der Konzern dort auch Finanz-Start-Ups (z.B. Emvantage Payments und BankBazaar) erworben oder in sie investiert. In Mexiko gibt es einen Barbezahlservice, der als Alternative für eine Kredit- bzw. Debitkarte fungieren soll.5 Es bleibt also abzuwarten, inwieweit Amazon seine Finanzdienstleistungen ausbauen und mit welchen Banken der Konzern gegebenenfalls zusammenarbeiten wird.

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