Kommende Termine

16.04.2018

Montagstreff - Einstieg ins Semester

Zeit: 18:30 Uhr (7. DS)

Ort: Hörsaalzentrum der TU Dresden, Raum E03

Aktuelles

Leider kann unser Kontakt der BNP Paribas aus termintechnischen Gründen nicht am 15.01. zu uns kommen. Der Vortrag wird deshalb ins nächste Semester verschoben. Trotzdem findet der Montagstreff wie geplant statt, nur werden wir euch einen Überblick über das Jahr 2018 geben. Wir hoffen weiterhin auf euer zahlreiches Kommen.

Neuigkeiten

Börsengang von Voltabox, Hellofresh und Befesa & Milliardendeal bei BASF und Bayer

Voltabox-IPO

Der Eröffnungskurs am Freitag, dem 13.10.2017, lag bei 30 Euro, also gut 25% über den Ausgabekurs. Somit ist der im Volksglauben unglücksbringende Freitag der 13. ein für den Batteriehersteller Voltabox ein Glückstag. Die Nachfrage nach den Aktien überstieg das Angebot um das Zehnfache, dies spricht für den aktuellen Trend der Elektromobilität, an dem das Unternehmen partizipieren will. Inwiefern die Aktienbewertung bei gewissen Elektroherstellern wie Tesla & Co. gerechtfertigt ist, sei dahin gestellt.
Die Geschäftsleitung setzt bei ihren Batteriesystemen für Gabelstapler, Busse und andere Industriefahrzeuge auf Wachstumskurs. Ein Umsatzmarke von 100 Millionen Euro soll für das Jahr 2019 erzielt werden. Diesem Ziel steht ein vergangener Jahresumsatz von 14,5 Millionen Euro und ein Verlust von 3,7 Millionen Euro gegenüber.
Die Einnahmen des Börsengangs lagen bei 152 Millionen Euro, wobei der größte Teil dem Unternehmen zufließt. Das eingesammelte Kapital soll in Übernahmen sowie in die Produktionserweiterung investiert werden.

Platzierungspläne für die nächsten Wochen

Neben dem erfolgreichen Börsengang von Voltabox kündigten der Lieferdienst Hellofresh und der Metallrecycler Befesa ihre Platzierungspläne an. Dabei will Hellofresh zwischen 250 bis 300 Millionen und Befesa bis zu 800 Millionen einsammeln.1

Milliardendeal bei BASF und Bayer

Bayer will den größten Teil seines Unkrautvernichtungs- und Saatgutgeschäftes an BASF abgeben, für insgesamt 5,9 Milliarden Euro. Eine Bedingung stellt Bayer aber für diesen Deal in Aussicht: die erfolgreiche Übernahme des Konkurrenten Monsanto. Bayer will mit dem BASF-Deal möglichen amerikanischen und europäischen kartellrechtlichen Schwierigkeiten bezüglich der Monsanto-Übernahme vorbeugen.2


1 http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/voltabox-25-prozent-plus-zum-boersendebuet-a-1172783.html
2 https://boerse.ard.de/aktien/milliardendeal-zwischen-bayer-und-basf100.html

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Tesla nicht mehr die Nummer 1

Tesla nicht mehr die Nummer 1

Das Kalifornische Unternehmen Tesla unter der Führung von Elon Musk musste letzte Woche einen rapiden Verfall des Börsenwerts in Kauf nehmen und ist nun nicht mehr der teuerste Autobauer der USA. Insgesamt verzeichnete die Aktie ein Minus von 20% in den letzten zwei Wochen und hat nun einen Börsenwert von knapp 50 Mrd. USD. Das ist ein Verlust von 13 Mrd. USD im Vergleich zum Höchststand am 23. Juni. Somit ist General Motors – gemessen am Börsenwert – wieder der größte Autobauer der USA.

Wo liegen die Ursachen? Es gab mehrere schlechte Nachrichten in letzter Zeit für das Unternehmen aus Palo Alto. Als erster Grund sind die am Montag veröffentlichten Absatzzahlen des Unternehmens zu nennen. Auf das erste Halbjahr gesehen, erreicht Tesla zwar noch seine selbst gesetzten Ziele. Im zweiten Quartal konnten jedoch nur 22.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden, wohingegen die Erwartungen der Analysten enttäuscht wurden. Darüber hinaus verfehlte das neue Model S eine Bestnote in dem wichtigsten US-Sicherheitstest, welches die zukünftigen Erwartungen an diese Generation senkte.

Letztendlich hat ein Analystenbericht der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs den Ausschlag für den massiven Kursverlust gegeben. Dieser setze ein Kursziel von 180 USD für die nächsten sechs Monate, was bedeuten würde, dass die Tesla Aktie noch bis Jahresende um 40% fällt. Tesla selbst will seine Produktion in den nächsten Jahren auf jährlich 500.000 Fahrzeuge erhöhen. Aktuell werden 84.000 Fahrzeuge pro Jahr verkauft, sodass dieses selbst gesteckte Ziel als sehr optimistisch angesehen werden kann und die Annahme des Analystenberichts bekräftigt.

Allerdings gab es auch gute Nachrichten aus dem Unternehmen: So verkündete Elon Musk, dass Tesla plane, das weltweite größte Batteriesystem zur Speicherung von erneuerbaren Energien in Australien zu bauen. Dort soll eine Gesamtleistung von 100 Megawatt erzeugt werden, was ausreicht um 30.000 Häuser mit Strom zu versorgen.

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